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Damit es nicht nur bei Vorsätzen bleibt

02.01.2017
Neues Jahr, gute Vorsätze: Damit es nicht nur bei einer Absichtserklärung bleibt, hat die Diakonie Suchtberatung in Stadt und Landkreis verschiedene Kurse im Programm. Foto: dpa

Neues Jahr, gute Vorsätze: Damit es nicht nur bei einer Absichtserklärung bleibt, hat die Diakonie Suchtberatung in Stadt und Landkreis verschiedene Kurse im Programm. Foto: dpa

Osnabrück. Die Feiertage sind vorbei, für viele Genussmenschen auch die Zeit der Schlemmerei. Zumindest wird es versucht. Damit sei schon der Anfang für ein vielversprechendes Jahr gemacht, meint Ulrike Sensse, Leiterin der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention in Osnabrück.

Der Rückblick auf die vergangenen Feiertage macht es bewusst: Weihnachten und der Jahreswechsel haben Spuren hinterlassen. Neben dem Festtagsschmaus gab es den einen oder anderen guten Tropfen, in geselliger Runde auch mal einen Tropfen zu viel, es war reichlich Zeit für Konsole und PC, die Silvesterparty hatte es besonders in sich. Nun ist sie gekommen, die Zeit der guten Vorsätze: mehr Sport, weniger Alkohol, keine Zigaretten, keinen Joint, keine Wetteinsätze.

Vielleicht bringen diese Tage auch die Erkenntnis, dass Verzicht oder gar Abstinenz nicht so einfach sind. Zwei Programme der Diakonie-Suchtberatung setzen hier an. Damit die guten Vorsätze nicht in Vergessenheit geraten, ist ein Einstieg in die Unterstützungskurse kurzfristig möglich.

Ein Programm für gute Perspektive ist das Konsumcoaching. Dieser Kurs spricht übergreifend die Themen Alkohol, Tabak, Cannabis, Amphetamine und Glückspiel an. „Es handelt sich dabei nicht um ein begleitetes Saufen, der gesundheitsfördernde Aspekt steht ganz klar im Mittelpunkt“, stellt Claudia Carosino, Therapeutin in Georgsmarienhütte, klar. Beim Coaching gibt es keine festgelegte Verweildauer, keine geschlossene Gruppe. Vielmehr soll die Lebenssituation, in der vermehrt Suchtmittel konsumiert werden, hinterfragt und daraus bewussteres Handeln erreicht werden. „Die Kursteilnehmer gewinnen neue Lebenserkenntnisse und kommen in die Lage, eine Risikoanalyse vorzunehmen. Konsumcoaching steht für mehr Selbstbewusstsein durch Erfolgserlebnisse“, so Claudia Carosino.

Ein weiteres Programm „Kontrolliertes Trinken – Alkohol (selbst)bestimmt“ ist ein Präventionsangebot, das von den Krankenkassen anerkannt wird. Es verläuft als Einzelprogramm oder in der Gruppe und ist auf zehn Treffen begrenzt. „Ich habe in dem Kurs „kontrolliertes Trinken“ nichts zu bewerten, Ich beurteile nicht, ob zu viel getrunken wird, schon gar nicht kommt der erhobene Zeigefinger. Ich stelle nur mein Fachwissen zur Verfügung“, sagt Kursleiterin Christiane Gebauer. Für Menschen, die keinen völligen Verzicht anstreben, ist der Kurs zur Kontrolle die gute Alternative. Statt auf Therapie setzen die Berater auf Bildung und neues Bewusstsein. Die Statistik zeigt, dass die Alkoholmengen während und nach dem Kurs um mehr als die Hälfte reduziert sind.

Die Berater der Fachstellen informieren auf Wunsch gern, welche Unterstützung bzw. welches Angebot individuell richtig ist. Beratung oder Anmeldung unter Telefon 05 41/9 40 10-0 oder 0 54 01/3 65 87, per Mail: suchtberatung@dw-osl.de, Infos www.suchtberatungsstelle.de.

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