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Erstes GMHütter Ehemaligentreffen „Zukunft im Beruf“

05.03.2017
Lebenshilfe: Das Coach-Trio David Geissler, Nicole Müller und Frank Stier verfolgt das Ziel, junge Leute in Arbeit zu bringen.

Lebenshilfe: Das Coach-Trio David Geissler, Nicole Müller und Frank Stier verfolgt das Ziel, junge Leute in Arbeit zu bringen.

Georgsmarienhütte. Rund ein Dutzend ehemaliger und aktueller Teilnehmer der Eingliederungsmaßnahme „Zukunft im Beruf“, kurz ZimB!, versammelten sich zum ersten Ehemaligentreffen in den Räumen der Diakonie-Fachstelle für Berufliche (Wieder)Eingliederung, vormals H2O.

Und wie zu den Zeiten des Restaurants gab es leckeres Essen, frischen Kaffee und selbst gemachte Limonade. Die jungen Männer und Frauen sind zwischen 18 und 25 Jahre alt und bereiten sich in dem offenen Kurs auf den Einstieg oder die Rückkehr in das Berufsleben vor; die Ehemaligen haben den Kurs bereits erfolgreich absolviert und können den Neuen mit ihren Erfahrungen weiterhelfen.

Manchmal sei es nicht so leicht für junge Menschen, einer geregelten Arbeit nachzugehen, erklärt Maßnahmenleiter David Geissler. Familiäre oder finanzielle Sorgen, Schicksalsschläge, psychische Probleme oder – eher selten- eine Suchterkrankung hindern sie daran, ihre durchaus vorhandenen Fähigkeiten im Berufsleben einzubringen. In individuellen Coachings werden ihre Stärken entdeckt, das Selbstwertgefühl neu entwickelt sowie persönliche und fachliche Kompetenzen trainiert, mit einem Wort: neue Perspektiven aufgezeigt.

Wenn die Familie wegbricht

„Nachdem meine Eltern ausgewandert und meine Großeltern nacheinander gestorben waren, fehlte mir einfach die Kraft“, berichtet eine Teilnehmerin. Nach der Ausbildung in Lagerlogistik habe sie sich keine Stelle suchen können. Die regelmäßigen Treffen im ZimB!-Kurs hätten ihr sehr geholfen. „Dort habe ich andere getroffen, die meine Probleme kannten und sie verstanden.“ Und als ihr bewusst wurde, dass es manchen Teilnehmern viel schlechter gehe als ihr selbst, habe sie Mut und Kraft für einen Neuanfang gefunden. Heute arbeitet sie in einem festen Arbeitsverhältnis als Versandleiterin.

Finanz-Coaching

„Diese Maßnahme ist eben anders als andere, wo nur das Schreiben von Bewerbungen trainiert wird“, lobten gleich mehrere der Teilnehmer. Durch persönliche Zuwendung und unterstützende Einzelgespräche fühlen sie sich als Person wahr- und ernstgenommen und lernen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Zwei bis viermal wöchentlich kommen sie zu den Gruppenstunden, in denen das Coach-Trio David Geissler, Nicole Müller und Frank Stier in einer entspannten Umgebung zuhört und Rat gibt. Man kocht oder backt zusammen, es gibt Sport- und EDV-Angebote. Auch Finanz-Coaching steht immer wieder einmal auf dem Plan, denn „einen eigenen Haushalt zu führen, Miete, Handy- und Energiekosten im Blick zu halten, muss auch gelernt werden“.

Erster Arbeitsmarkt

Nach drei bis sechs Monaten seien die meisten so weit, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. „Das Ziel ist in jedem Fall die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt“, unterstreicht Geissler. Träger der Maßnahme ist die Agentur für Arbeit, die Vermittlung übernimmt das Jobcenter Maßarbeit.

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