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11.05.2017
Bild 1: Stehen in Dissen zur Seite: Manfred Poscher (Schuldnerberatung), Helga Hettlich (PBZ), Stefanie Tigler (Sozialberatung), Georg Weitekämper und Rainer Wonke (Fachstelle für Sucht und Suchtprävention), Anja Prante (Kinderschutzzentrum) und Elisabeth Bernhold (PBZ).

Stehen in Dissen zur Seite: Manfred Poscher (Schuldnerberatung), Helga Hettlich (PBZ), Stefanie Tigler (Sozialberatung), Georg Weitekämper und Rainer Wonke (Fachstelle für Sucht und Suchtprävention), Anja Prante (Kinderschutzzentrum) und Elisabeth Bernhold (PBZ). Foto: Frank Muscheid

Bild 2: Gemeinsam eine starke Beratung in Dissen wollen unter anderem (von links) Ulrich Tobergte, Anja Prante, Burkhard Teschner, Klaus Polack, Hartmut Nümann und Klaus Rehkämper.

Gemeinsam eine starke Beratung in Dissen wollen unter anderem (von links) Ulrich Tobergte, Anja Prante, Burkhard Teschner, Klaus Polack, Hartmut Nümann und Klaus Rehkämper. Foto: Frank Muscheid

Bild 3: Im Gespräch über eine gemeinsame starke Beratung in Dissen.

Im Gespräch über eine gemeinsame starke Beratung in Dissen. Foto: Frank Muscheid

Dissen. Ihre Außenstellen für psychosoziale Beratung haben Diakonie, Bistum und Kinderschutzbund Osnabrück Anfang des Jahres unter einem Dach in der Südstraße 1b eröffnet. Dort feierten etwa 50 Gäste die offizielle Inbetriebnahme.

Burkhard Teschner, Sprecher der Diakonie Stadt und Land Osnabrück, moderierte Gespräche, die deutlich machten, welche Bedeutung diese Kooperation für Ratsuchende im Südkreis hat. Denn Suchtberatung, Schuldnerberatung und Sozialberatung der Diakonie liegen dort Wand an Wand mit der Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatung (EFLE) des Psychologischen Beratungszentrums Georgsmarienhütte (PBZ) des Bistums Osnabrück sowie mit der Gewalt-Fachberatungsstelle des Kinderschutzzentrums des Deutschen Kinderschutzbundes Osnabrück. Wie der Leuchturm in der Brandung gäben sie Orientierung und Hilfe, griff Teschner das große Foto im Warteraum auf. Montags ist die Diakonie mit der Schuldnerberatung präsent, dienstags Kinderschutzzentrum und die Suchtberatung der Diakonie, mittwochs deren Sozialberatung sowie das PBZ des Bistums, donnerstags wieder Suchtberatung und PBZ.

„Mutmachendes Zeichen“

Er begrüße die Zusammenarbeit „außerordentlich“, so etwa Heiko Grube, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Stadt und Land Osnabrück. Sie sei ein „tolles“ und „mutmachendes Zeichen“: „Wir leben in einer Gesellschaft, die immer komplexer und vernetzter wird“, da sei der Austausch fachlich, aber auch für die Bürger sinnvoll: „Hier hat man schnelle Wege.“ Nach solchen Räumen habe man lange gesucht und im September 2016 einen Vermieter gefunden. „Die Politik in der Region hat uns dabei mächtig unterstützt.“ Von den vier beteiligten Gemeinden mit Bad Laer und Hilter konnten unter anderem die Bürgermeister aus Bad Rothenfelde, Klaus Rehkämper und Dissen, Hartmut Nümann, an der Feier teilnehmen.

Niedrigschwellig

„Die große Nachfrage“ habe auch das Bistum hergeführt, sagte EFLE-Leiter Bernhard Plois, ein großer Teil des Klientels sei wieder „unter verbesserten Bedingungen“ übernommen worden. Der Deutsche Kinderschutzbund Osnabrück habe als „Lobby für Kinder“ „die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist, möglichst ortsnah Beratung anzubieten“, so Vorsitzender Ludwig Schulze. „Kinderschutz geht nicht ohne Kooperation“, diese hier könne Vorbild sein. Deren Baumeister seien die Mitarbeiter vor Ort, so Heiko Grube. Wichtig sei, dass die Beratung freiwillig, verschwiegen und kostenlos sei, erklärte Plois. „Wir wollen möglichst niedrigschwellig und rechtzeitig erreichbar sein, um zum Beispiel schädlichen Entwicklungen für Kinder vorzubeugen.“ „Alle, die diese Einrichtungen benötigen, sollen herkommen, sind willkommen“, betonte Grube.

Fragen über den Tellerrand

„Wir drei haben häufig zusammengesessen und beratschlagt“, führte Klaus Polack, Geschäftsführer des Fachbereichs Suchthilfe der Diakonie, in die Runde mit Anja Prante vom Kinderschutzzentrum und PBZ-Leiter Ulrich Tobergte ein. Der „Neuanfang zu Dritt“ kam für die Diakonie nach der Kündigung der Räume am Klinikum. „Ein Jahr waren wir mit der Suchtberatung nicht hier“, viele Klienten seien derweil nicht vorbeigekommen. Die neue Situation „ist für unsere Klienten sehr schön“, so Anja Prante. „Hier können wir ihnen den Schritt zu den Kollegen erleichtern.“ Und, ohne die Verschwiegenheitspflicht zu verletzen, „über den eigenen Tellerrand hinaus Fragen stellen.“ „Und so können wir sehr flexibel reagieren“, so der PBZ-Leiter. Manchmal sei es etwa in einer Paarberatung sinnvoll, „auch den Fokus auf das Kind zu richten“ oder Lehrer hinzuzuziehen.

„Ich bin dankbar dafür, dass es solche Beratungsstellen gibt“, sagte Bürgermeister Hartmut Nümann. Mit den dort behandelten Problemen wäre die Kommune allein überfordert. Für den Südkreis und Dissen mit seinen sozialen Herausforderungen sei der zentrale Standort wichtig.

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