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Gegen die Sucht

09.08.2016
Rieke Kuhlmann (Mitte) arbeitet eng mit den Selbsthilfegruppen zusammen, hier vertreten durch Axel Berger, Dieter Hoffmann, Harald Skischally und Friedhelm Wiedemann (von links). Foto: Katharina Preuth

Rieke Kuhlmann (Mitte) arbeitet eng mit den Selbsthilfegruppen zusammen, hier vertreten durch Axel Berger, Dieter Hoffmann, Harald Skischally und Friedhelm Wiedemann (von links). Foto: Katharina Preuth

Quakenbrück. Die zwei Quakenbrücker Selbsthilfegruppen arbeiten mit der Suchtberatung der Diakonie eng zusammen. Wobei die Gruppen langfristig den Suchtkranken unterstützen, die Beratung bietet dagegen akute Hilfe.

Zwei Selbsthilfegruppen kommen regelmäßig in Quakenbrück zusammen. Alle zwei Wochen treffen sich die einzelnen Gruppen. Um die zehn Teilnehmer zählt der „Freundeskreis Quakenbrücker Neustadt II“, wie auch der „Freundeskreis Quakenbrück Altstadt I“. Medikamenten- und Alkoholabhängigkeit seien die Hauptthemen bei ihren Treffen, erzählt Harald Skischally, Gruppenleiter in der Neustadt. Selbsthilfegruppen bieten feste Ansprechpartner und regelmäßige Gespräche über einen längeren Zeitraum, sagt sein Stellvertreter Friedhelm Wiedemann. Es gebe neben dem Angebot des regelmäßigen zweiwöchigen Gesprächskreises auch Telefonlisten der Teilnehmer. So sei es möglich, jederzeit den Kontakt zu einem der Teilnehmer aufzunehmen. „Oft treten die Suchtprobleme des Alkoholikers am Wochenende oder an den Feiertagen auf“, meint Dieter Hoffmann. Er ist Gruppenleiter der Altstadt-Runde.

Selbsthilfe begleitet im Alltag

Die Therapie kann diese Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft nicht leisten, ergänzt Rieke Kuhlmann von der Suchtberatung in Quakenbrück. Sie betont die gute Zusammenarbeit zwischen der Therapie und den Selbsthilfegruppen. Wenn auch kein konkreter Austausch über Mitglieder oder Patienten stattfinde, aus Gründen der Verschwiegenheit, so stehen beide beratend zur Verfügung. Die Selbsthilfegruppen sehen ihre Aufgabe darin, den Süchtigen im Alltag zu begleiten. „Das Thema der Sucht muss ein Teil des Alltags bleiben. Der Kranke darf nicht unachtsam werden“, so Axel Berger, langjähriges Mitglied des Quakenbrücker Freundeskreises.

Neue Teilnehmer sind willkommen

Neue Teilnehmer seien jederzeit in beiden Quakenbrücker Selbsthilfegruppen willkommen. Aber die meisten seien zu langjährigen Bekannten geworden, sagen die Gruppenleiter. Die Sitzungen beginnen mit einem Bericht der Teilnehmer über die vergangenen 14 Tage. „Aber ich sehe gleich, wenn einer etwas auf dem Herzen hat. Da ist dann Fingerspitzengefühl gefragt, damit er sich uns öffnet“, weiß Axel Berger.

Die Treffpunkte auf einen Blick

Der Neustädter Freundeskreis trifft sich 14-täglich freitags um 20 Uhr im Bonhoeffer-Haus, Lötzener Straße 5. Ansprechpartner: Harald Skischally, Telefon 0152/ 26923940, und Friedhelm Wiedemann, Telefon 05431/ 9569521. Die Altstadt-Gruppe trifft sich dienstags um 19.30 Uhr im Hermann-Bonnus-Haus, Große Kirchstraße 14. Kontaktaufnahme über Dieter Hoffmann, Telefon 0176/95892812, E-Mail: diehof52@gmail.com.

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