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Neues Angebot der Diakonie

06.02.2015
Neues Angebot der Diakonie

Wer sich coachen lässt, verhindert den Weg in die Abhängigkeit. Dabei helfen (von links) Anton Just, Kerstin Poppe und Klaus Polack im „Konsum-Coaching“. Foto: Bärbel Recker-Preuin

NOZ 6.2.2015

Georgsmarienhütte. Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren, heißt es. Gilt das auch für einen Joint während der Fete? Sicher ist: Wenn jedoch aus dem Gläschen mehr und das Kiffen zur Regelmäßigkeit wird, beginnen die Probleme. Bevor es dazu kommt, sollte der Umgang mit Alkohol oder Drogen selbstkritisch hinterfragt werden. Hilfe zur Reflexion bietet der Kurs „Konsum-Coaching“ der Diakonie Präventionsstelle in GMHütte.


Konsum ist einfach, Konsumcoaching ist besser, meinen die Suchtberater der Diakoniefachstelle. Ihnen geht es nicht um Abstinenz, sondern um Schadensminimierung. Denn die guten Gefühle beim Konsum von Alkohol, Drogen und beim Glücksspiel könnten zum Problem werden, Abhängigkeit die Folge sein.

Damit es nicht so weit kommt, empfehlen die Berater in einem Pilotkurs das Konsumcoaching, also den kontrollieren Umgang mit Suchtmitteln. „Meistens ist es ein bestimmtes Ereignis, das im Zusammenhang mit dem Suchtmittelkonsum zum Nachdenken zwingt“, so Klaus Polack, Leiter der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention. Denn bis zur Abhängigkeit gibt es viele Vorstufen. Konsum-Coaching soll helfen, diese Stationen zu erkennen und, wenn nötig, gegenzusteuern.

Die Zahl der von Alkohol abhängigen Menschen liegt bundesweit bei 1,77 Millionen. Die Gruppe der Menschen, die missbräuchlich Alkohol konsumieren und deren Konsum in die Abhängigkeit führen könnte, liegt mit 1,61 Millionen nicht wesentlich darunter. Deshalb richtet sich das neue Kursangebot an Menschen, die eine mögliche Gefährdung durch den Konsum erkennen möchten.

„Wir werden viele Menschen nicht vom Konsum, auch nicht der illegalen Beschaffung, abhalten können. Mit dem Kurs möchten wir versuchen, den Schaden zu begrenzen“, so Klaus Polack. Suchttherapeutin Kerstin Poppe ergänzt: „Wir laden ein zum Austausch ohne Druck, wir möchten individuelle Ziele suchen und Wissen erweitern.“ Selbst erkennen, ob etwas aus dem Ruder läuft, so das Ziel des Coachings. „Die Teilnehmer sollen herausfinden, ob ihr Konsum schon problematisch ist“, so Sozialarbeiter Anton Just.

Einstieg ohne Anmeldung
Ein Einstieg in die Präventionsgruppe ist jederzeit auch ohne Anmeldung möglich, die Dauer der Teilnahme bleibt jedem selbst überlassen. Das kostenlose Konsum-Coaching beginnt am Montag, 16. Februar, um 19 Uhr in der Fachstelle am Kasinopark 13, Georgsmarienhütte. Infos vorab unter Tel. 05401/3658710 oder unter www.konsumcoaching.de.

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