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Paarbeziehung S(s)ucht

06.01.2015
Paarbeziehung S(s)ucht

Damit das Herz nicht an Flaschen zerbricht, lädt Sozialtherapeutin Kerstin Poppe von der Diakonie Suchtberatung zur neuen „Paarbeziehung S(s)ucht“ ein. Foto: Bärbel Recker-Preuin

NOZ 6.1.2015

Belm/Georgsmarienhütte. Am Alkohol sind schon viele Herzen zerbrochen. Mit anderen Worten: wenn die Sucht nach Alkohol, Drogen oder Glücksspiel immer mehr das Leben bestimmen, leidet zwangsläufig die Partnerschaft. Nicht selten scheitern daran langjährige Beziehungen, die gerade in dieser Krise ein Rettungsanker sein müssten. Ein neues Angebot der Diakonie-Suchtberatungsstelle geht speziell auf die Paarberatung bei diesen Problemen ein. Der Titel: „Paarbeziehung S(s)ucht“.


An Feiertagen ist es häufig nicht mehr zu übersehen oder zu verdrängen: Alkohol oder andere Suchtmittel bestimmen das Leben eines oder mehrerer Familienangehöriger, die vordergründige Harmonie erhält tiefe Risse. " In einer Abhängigkeit oder beim problematischen Konsum von Suchtmitteln kommt es fast immer auch zu Problemen in der Paarbeziehung", so Sozialtherapeutin Kerstin Poppe. Viele Paare fühlen sich gemeinsam einsam.

Statt vertrauensvoll miteinander zu sprechen, beherrschen Vorwürfe und Streit die Beziehung. Der erste Schritt, die Beziehung und auch die Gesundheit zu retten, ist die Kommunikation. Dabei hilft die Suchtberatung der Diakonie mit der Paarberatung. „In der Paarbeziehung S(s)ucht sprechen wir die Menschen auf anderen Wegen an“, so Kerstin Poppe. Das heißt: Suchtabhängige oder -gefährdete und ihre Partner lernen, „auf Augenhöhe“ zu kommunizieren, sie erleben die Beratung als gleichberechtigte Partner.

Deshalb steht als erster Schritt der neuen Paarberatung das Kommunikationstraining. Danach folgt – je nach Wunsch und Krankheitsbild – die Suchttherapie des betroffenen Suchtkranken oder beider Partner. Gemeinsam wird der Weg aus der Spirale zwischen Auslöser und Wirkung gesucht und Zukunftsperspektiven entwickelt.

Die Paarberatung S(s)ucht der Diakonie Suchtberatungsstelle kann nach Absprache kurzfristig begonnen werden, sie ist kostenfrei und selbstverständlich vertraulich.

Telefonisch oder persönlich kann ein unverbindliches Beratungsgespräch vereinbart werden. 
Ansprechpartner sind zu erreichen bei der Diakonie-Suchtberatungsstelle in Georgsmarienhütte, Am Kasinopark 13, Telefon 05401/36 58 710.

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