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Projektwoche vor den Ferien

15.03.2016
Projektwoche vor den Ferien

Beim Start des Präventionsprojekte wurde der Umgang mit den digitalen Medien analysiert und die Ergebnisse auf Plakaten festgehalten, hier von der Profilklasse Europa. Foto: Holger Schulze

NOZ 15.3.2016

Bramsche. Um den kompetenten Umgang mit Smartphone, Tablet und PC dreht sich in dieser Woche das Unterrichtsgeschehen an der Integrierten Gesamtschule in Bramsche – ebenso aber um Alternativen zur exzessiven Mediennutzung.


Dazu hatte sich die IGS mit Bianca Brearley, Tobias Butke und Jens-Helge Minning externe Fachkräfte an die Schule geholt. Alle drei sind sie Mitarbeiter des Diakonischen Werkes Stadt und Landkreis Osnabrück. Am Montag waren sie im Auftrag der Bramscher Diakonie in der Schule. „Internet und Onlinespiele werden bei uns immer mehr ein Thema. Besonders die Mediennutzung durch Jungs führt auch verstärkt immer mehr Eltern zu uns“, weiß Tobias Butke aus seiner beruflichen Praxis um die Aktualität der Thematik. An der IGS war man hingegen nicht aufgrund einer speziellen Ausgangssituation. Es ging vielmehr darum, schon im Vorfeld einer eventuellen Problematik eben präventiv aktiv zu werden.

Medienberater in den Klassen
Hierfür erstellten die Medienberater in den Klassen zunächst einmal eine Analyse der Ist-Situation bei den Fünftklässlern. „Was kennt ihr an digitalen Medien? Wie häufig nutzt ihr sie? Welche Einstellung habt ihr zu eurem eigenen Medienkonsum?“ Mit diesen Fragen und der anschließenden Herstellung von einigen Plakaten sollten sich die Schülerinnen und Schüler selbst über ihre Onlinezeiten ein Bild verschaffen. Diese Konsumprofile bilden dann im weiteren Verlauf der Präventionsveranstaltungen die Basis für weitere Aktivitäten, „bevor die Medienfalle zugeschnappt hat“, so die Hoffnung des kommissarischen Schulleiters Thomas Behning. Er erklärte: „Gerade im Bereich Medien und Medienkompetenz helfen Reglementierungen oder der erhobene Zeigefinger ja nicht wirklich weiter. Viel besser ist es, wenn die Kinder selbst davon überzeugt sind, den richtigen Weg zu gehen und sie sich auch positiv mit Alternativen beschäftigen.“ Dazu solle diese Präventionsveranstaltung Anregungen geben.

Großes Spektrum an Nutzungszeiten
„Sehr entspannt und locker“, habe ihre Klasse reagiert, schilderte Tanja Helwich die ersten Erfahrungen mit den jetzt gestarteten Präventionseinheiten. „Die Kinder haben ohne Scheu viel von der Seele weg erzählt. Herausgekommen ist ein Spektrum von überhaupt keiner Mediennutzung bis hin zum täglichen Gebrauch“, so die Klassenlehrerin.

Im weiteren Verlauf der Woche geht es dann zunächst mehr in die praktische Umsetzung von Beschäftigungsalternativen zu Internet und Computerspielen: Beim Besuch auf dem Hof Kiesekamp in Epe steht der Umgang mit den Tieren im Vordergrund. Ein Lerntypentest am Mittwoch soll Auskunft über die eigenen Lernmuster vermitteln. Soziales Engagement sowie der Umweltschutz sind schließlich die pädagogische Anliegen eines Müllsammeltages in Zusammenarbeit mit der Awigo.

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