Die Partner und Angehörigen Suchtkranker fühlen sich häufig hilflos und allein gelassen mit ihren Problemen, Ängsten und Sorgen. Sie wissen nicht, wie sie mit dem/der Suchtkranken umgehen sollen.
Häufig zeichnen sich folgende Problembereiche ab:
- offensichtliche Vergeblichkeit der Hilfebemühungen
- zunehmendeMut- und Hoffnungslosigkeit
- Klima von Verzweiflung und Resignation
- sich einstellende eigene psychische und/oder körperliche Beschwerden
- wachsende Spannungen und Unsicherheiten innerhalb von Partnerschaft und Familie
- großes gegenseitiges Misstrauen
- Geldsorgen und Aggressionen
- vergebliche Trennungsversuche
Wir bieten kostenlos:
- Einzelgespräche für Angehörige
- Paar- und Familiengespräche
- Regelmäßige Angehörigengruppe für alle, deren Partner bei uns in Beratung bzw. Behandlung sind
- – CRAFT – Angehörigenprogramm für alle, deren betroffene Partner bzw. Angehörige (noch) nicht bereit sind, ihr Suchtverhalten zu ändern.
Merkmale von Co-Abhängigkeit sind:
- Sie glauben, eine Mitschuld um Suchtmittelkonsum des Betroffenen zu haben.
- Sie haben das Gefühl, dass Ihr Partner noch tiefer abrutscht, wenn Sie ihn verlassen.
- Sie übernehmen Aufgaben des Abhängigen, weil er sie selbst nicht mehr bewältigt.
- Sie vermeiden es, mit anderen Menschen über das Problem des Suchtkranken zu sprechen, weil Sie Schamgefühle haben.
- Sie erfinden Notlügen für den Betroffenen und versuchen seine Unzuverlässigkeit vor anderen (z. B. Arbeitgeber) zu decken.
- Sie kontrollieren den Betroffenen, ob und wie viel er konsumiert hat.
