Auryn - Ein Gruppenangebot für Kinder aus suchtbelasteten Familien

Sucht in der Familie ist eine Belastung für alle Beteiligten.
Sucht entsteht langsam und über Jahre und beeinträchtigt das Verhalten aller Betroffenen schon bevor sie sichtbar wird.
Die Auswirkungen der Sucht auf Kinder sind vielfältig und richten sich danach, wie ausgeprägt das Suchtverhalten der Eltern ist, ob Vater, Mutter oder gar beide Elternteile betroffen sind.
„Mein Kind merkt nichts davon“ ist ein Irrtum und trifft nicht zu! Gerade Kinder brauchen dann Unterstützung und Personen außerhalb der Familie, denen sie Probleme und Sorgen im Vertrauen mitteilen können.
Deshalb gibt es ein Gruppenangebot für Kinder aus suchtbelasteten Familien im Alter zwischen ca. 10 und 14 Jahren, das in Kürze beginnen soll.
Die Gruppe ist begrenzt auf 11 Sitzungen:
- Vertrauensvolle Gruppenatmosphäre schaffen (Gemeinsamkeiten)
- Selbstwert stärken (Positive Sätze für mich)
- Meine Familie und ich. Unsere Eltern sind süchtig und was ist mit uns?
- Wissenswertes zum Thema Sucht
- Erkennen und Umgehen mit eigenen Gefühlen
- Konfliktlösungsstrategien „Ich nehme mein Problem selbst in die Hand“
- Verhaltensstrategien in der eigenen suchtbelasteten Familie erlernen („Nicht alle Probleme kann ich selbst lösen, aber ich kann auf mich achten“)
- Hilfe und Unterstützung einholen („Jeder braucht mal Hilfe)
- Inhaltlicher Rückblick und Ausblick
- Außenaktion: z. B. Kletterwald o.ä. (Eigene Grenzen spüren, andere helfen mir, ich kann anderen helfen, Spaß miteinander haben)
- Abschiedssitzung
Die Eltern werden in einem Vorgespräch und einem Abschlussgespräch einbezogen.
Kindergruppe für Kinder von ca. 11 bis 14 Jahre
Ort: Frauentreff Frida, Parkstraße 19, Osnabrück
Zeit: mittwochsnachmittags, Uhrzeit steht bei Beginn fest
Anmeldung : Fachstelle für Sucht, Frau Sigrid Nötzel Tel.: 0541/940100
Kosten: keine
2011 erfolgreich starten- mit dem Diakonisches Werk Osnabrück rauchfrei werden und bleiben!

Wochenlange Eisschranktemperaturen und dann zum Rauchen vor die Tür gehen müssen – so mancher Raucher wird in den vergangenen Wochen schon deshalb mal über das Aufhören nachgedacht haben. Allen guten Vorsätzen an Sylvester zum Trotz ist der Abschied vom Nikotin oft nicht einfach: Einen Ausweg aus em Dilemma die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention des Diakonischen Werkes Osnabrück mit dem Ausstiegskurs“ Das Rauchfrei-Programm“.
„ Das neue Programm ist modern, seriös und wissenschaftlich fundiert. Der überwiegenden Mehrheit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen der vergangenen Jahre konnte damit eine Tür zur Unabhängigkeit vom Nikotin geöffnet werden“ fasstßt Kursleiter Dirk Litzberski-Otten die bisherigen Erfahrungen zusammen. Der Kurs arbeitet nach dem Konzept des renommierte Münchner Institut für Therapieforschung, das durch jahrzehntelange Forschungsarbeit und enge Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung führend ist. Die Teilnahme am „Rauchfrei-Programm“ wird von den gesetzlichen Krankenkassen gefördert.
Im Kurs wird mit Hilfe der Gruppe der Rauchstopp vorbereitet und bei den ersten Schritten ins rauchfreie Leben geholfen. Der Kurs läuft über sechs Wochen, dabei trifft sich die Gruppe bis zum Rauchstopp zweimal wöchentlich bis zum Rauchstopp. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit der individuellen Betreuung über Telefonsprechstunden. Informationen gibt es in der Lotter Str. 125 oder unter 0541/940 100 sowie per Mail an dirk.litzberski@
diakonie-os.de.