Prev@WORK - Suchtprävention in der Ausbildung
NEU ab Herbst 2011
Die Erkenntnis, dass Trotz Stärkung von Lebenskompetenzen Jugendliche Suchtmittel ausprobieren, z.T. auch "nur zum Spass", ohne Problemdruck und Protestbedürfnis, macht eine verhaltensorientierte Prävention umso wertvoller. Erst das Wissen um Wirkungsweisen und Risiken schafft die Voraussetzung für einen verantwortlichen und kompetenten Umgang mit Suchtmitteln. Solche Risikokompetenz ist gerade in der Rolle des Auszubildenden wichtig weil Probleme mit einem kontrollierten und verantwortungsbewußten Umgang mit Suchtmitteln und riskantem Verhalten unausweichlich auch Probleme im Betrieb nach sich ziehen. Suchtprävention in der Ausbildung damit eine Investition in die Zukunft junger Menschen und eine effizente Personalentwicklung. Gerade vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels ist ein Scheitern der betrieblichen Nachwuchsgewinnung und -förderung z.B. auf Grund mangelnder Risikokompetenzen Auszubildender im Bereich "Sucht" eine schwere Hypothek, andererseits kann ein Ausbau solcher Kompetenzen und die Förderung von Schutzfaktoren auch auf andere Bereiche übertragen werden und auch hier positive Entwicklungen fördern.
»Bessere Abschlüsse, weniger Fehlzeiten, weniger Ausbildungsabbrüche – das sind die Ziele, die die Bundesregierung mit dem Projekt zur betrieblichen Suchtprävention Prev@WORK erreichen will. ...Dies ist nicht nur eine gute Investition in die berufliche und persönliche Zukunft der Auszubildenden, sondern auch im Interesse der Wirtschaft, die auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist.«
Mechthild Dyckman, Drogenbeauftragte der Bundesregierung
- Prev@Work ist ein manualisiertes und evaluiertes Seminarangebot, das nur von zertifizierten Trainerinnen und Trainern durchgeführt werden kann.



