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Prävention und Projekte im südlichen Landkreis Diepholz

Glücksspielsuchtprävention

Glücksspiele gibt es in zahlreichen Varianten wie beispielsweise Lotterien, Sportwetten, Glücksspielautomaten, Roulette, Black Jack oder Poker. Auch im Internet gibt es bereits hunderte von Websites, die mit ständig steigender Tendenz verschiedenste Glückspiele anbieten. Zudem verfügen vermehrt auch Computerspiele über Elemente mit Glücksspielcharakter. Doch statt ein harmloses und gelegentliches Freizeitvergnügen zu sein, wird es für viele Menschen zur Sucht. Diese entwickelt sich oft unentdeckt und Betroffene merken häufig zu spät, dass ihr Glücksspielverhalten Probleme mit sich bringt. Geldnot bis hin zur Verschuldung, Probleme in der Partnerschaft und Familie, Vernachlässigung von Hobbys und Interessen, Erschöpfung, Konzentrations- und Leistungsmängel, Verlust der Lebensfreude sowie Verlust des Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes können Folgen der Glücksspielsucht sein. 
Wir bieten hierzu an:

  • Informationen zum Thema Glücksspielsucht
  • Beratung zu Therapiemöglichkeiten, Unterstützung bei Therapievorbereitung und Therapievermittlung
  • Präventionsveranstaltungen in Schulen, Jugendgruppen und Betrieben  

Ansprechpartner ist Erik Walsemann.
Weitere Infos.

Mediensuchtprävention

Neue Medien erobern in einem rasanten Tempo unseren Alltag. Smartphones, Tablets und das Internet sind aus unserem heutigen Leben kaum noch wegzudenken. Besonders für Kinder und Jugendliche hat sich die Lebenswelt in den letzten Jahren dadurch gewaltig verändert. Jeder der selber Kinder oder Enkelkinder hat, wird das bestätigen. Diese Entwicklungen bringen neben den Chancen und Möglichkeiten  auch viele Gefahren und Risiken mit sich. Letztere spiegeln sich in unserer Beratungs- und Präventionsarbeit der letzten Jahre wieder. Hier erleben wir zunehmend verunsicherte und ratlose Eltern, die mit dem steigenden Medienkonsum ihrer Kinder überfordert sind. Weiter kommen auch vermehrt Betroffene zu uns, die den Weg aus der virtuellen Welt zurück ins "real life" nicht mehr alleine finden. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, bieten wir in Auftrag des Landkreises Diepholz und der Landeskirche Hannover Folgendes an:

  • Beratungs- und Informationsgespräche für Angehörige und Betroffene
  • Präventionsveranstaltungen in Schulen, Jugendgruppen und Betrieben
  • Elternabende
  • Multiplikatorenschulungen

Ansprechpartner ist Christian Caselitz.

KlarSicht MitmachParcours

Im Auftrag des Landkreises bietet unsere Fachstelle für die Schulen und Jugndeinrichtungen im südlichen Landkreis den KlarSicht MitmachParcours für Schulen und Jugendeinrichtungen an. Dieses Angebot richtet sich überwiegend an TeilnehmerInnen aus der 6.bis 8. Klassenstufe. In bis zu fünf handlungsorientierten Stationen des Parcours wird in Kleingruppen ohne den "erhobenen Zeigefinger" über die Themen Alkohol und Nikotin aufgeklärt. Zudem bieten diese Veranstaltungen für die Teilnehmer mehrere Möglichkeiten der Partizipation, wie z.B. das Entwerfen einer eigenen Werbung oder ein Hindernislauf mit der sehr beliebten "Rauschbrille". Die einzelnen Stationen werden von vorher geschulten Mentoren durchgeführt, die von unseren Fachkräften begleitet werden.

Ansprechpartner für KlarSicht ist Christian Caselitz
Weitere Infos

Risikokompetenztraining

Unser Riskiokompetenztraining - kurz Risk Kurs - richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene. Der durchgängig stattfindende Kurs setzt nicht eine totale Abstinenz voraus oder hat diese primär zum Ziel. Vielmehr geht es darum, sich seines eigenen Konsums bewusst zu werden, diesen zu hinterfragen und im Voraus zu planen. In entspannter Gesprächsatmosphäre werden zudem die einzelnen Suchtmittel besprochen und es werden gemeinsam Alternativen zum Suchtmittelkonsum erarbeitet. Der Kurs richtet sich an Konsumenten aller Suchtmittel, dieses schließt die stoffungebundenen (Glücksspiel u. Medien) ausdrücklich mit ein!

Ansprechpartner für den Risk Kurs sind Erik Walsemann und Christian Caselitz

Aktueller Flyer für 2017

Sucht im Alter

Die heutige Gesellschaft ist vom demographischen Wandel betroffen, welcher impliziert, dass die westliche Zivilisation im Durchschnitt älter wird. Gründe dafür sind die höhere Lebenserwartung aufgrund von verbesserten Lebensbedingungen und dem medizinischem Fortschritt. Zudem ist ein Rückgang der Geburtenrate in westlichen Ländern feststellbar. Aufgrund dieser Entwicklung ist es notwendig, dass auch Themen, wie eine Abhängigkeit im Alter immer mehr in den Fokus geraten sollte, da beispielsweise 28% der über 65-jährigen Männer und 18 % der gleichaltrigen Frauen den Grenzwert für einen risikoarmen Alkoholkonsum überschreiten und ihre Lebensqualität somit eingeschränkt wird. Gründe hierfür könnten die Fortsetzung einer bestehenden Abhängigkeit sein oder mögliche Aspekte wie der Tod des Partners. Ein weiteres stark verbreitetes Suchtmittel im Alter stellen Medikamente dar. Hier wird eine hohe Dunkelziffer vermutet. Aus diesem Grund ist das zweijährige Projekt „Sucht im Alter“ ins Leben gerufen worden, welches die Gesellschaft für diese Thematik sensibilisieren soll. Hierfür soll ein Kooperationsnetzwerk zwischen Altenhilfeeinrichtungen und der Fachstelle aufgebaut werden, um betroffenen Menschen die bestmögliche Unterstützung bieten zu können.

Unsere Ansprechpartnerin ist Berta Helbling.
Weitere Informationen  




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Beratung vor Ort

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