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Wer abhängig ist, braucht die Hilfe anderer
Suchtkrankheit verstellt den Blick. Wer ein Problem mit Suchtmitteln hat, sollte etwas dagegen tun. Je eher, desto größer die Chance, mit dem Suchtproblem fertig zu werden. Suchtkrankheit hat nichts mit mangelnder Willensstärke zu tun, sondern etwas mit Abhängigkeit. Und damit kann man nicht allein fertig werden.
Wer abhängig ist, braucht die Hilfe anderer. Welche Hilfe für den Einzelnen sinnvoll und möglich ist, hängt von vielen Faktoren ab. Je nach Grad der Abhängigkeit und nach Vorliegen unterschiedlicher psychosozialer Probleme bietet die Suchtkrankenhilfe dem Einzelnen eine Hilfe an, die für ihn angemessen und annehmbar ist. Die Art der Hilfe hat darüber hinaus auch mit der Bereitschaft und Fähigkeit zur Abstinenz vom Suchtmittel zu tun.
Suchtkrankenhilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe. Sie leistet praktische Überlebenshilfen, stellt Entscheidungshilfen zur Verfügung und zeigt Perspektiven auf. Sie bietet Begleitung auf einem Weg innerhalb der Sucht und aus der Sucht heraus. Wohin der Weg führt, liegt letztlich in der Entscheidung des Betroffenen.



