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Ministerpräsident Weil will sich für Erhöhung der Präventionsmittel einsetzen

02.03.2019
Gruppenbild an der GMHütter Diakonie-Fachstelle für Sucht am Kasinopark: Unser Foto zeigt Ministerpräsident Stephan Weil (rechts) mit (von links) Sabine Weber (Geschäftsführerin Altenhilfe), dem SPD-Landtagsabgeordneten Guido Pott, Vorstand Friedmann Pannen, Heiko Grube (Geschäftsführer Diakoniewerk), SPD-Bürgermeisterkandidatin Dagmar Bahlo und Klaus Polack (Suchthilfe). Foto: Diakonie/Eggers

Gruppenbild an der GMHütter Diakonie-Fachstelle für Sucht am Kasinopark: Unser Foto zeigt Ministerpräsident Stephan Weil (rechts) mit (von links) Sabine Weber (Geschäftsführerin Altenhilfe), dem SPD-Landtagsabgeordneten Guido Pott, Vorstand Friedmann Pannen, Heiko Grube (Geschäftsführer Diakoniewerk), SPD-Bürgermeisterkandidatin Dagmar Bahlo und Klaus Polack (Suchthilfe). Foto: Diakonie/Eggers

Georgsmarienhütte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich bei seinen GMHütter Terminen auch über die Arbeit der Diakonie-Fachstellen für Sucht informiert. Klaus Polack, Leiter der Suchthilfe des Diakonischen Werkes in Stadt und Landkreis, hatte bei Weils Besuch in der Suchtberatung am Kasinopark auch ein „konkretes Anliegen“ an den Gast aus Hannover.

Geschätzt gibt es 450.000 suchtkranke Menschen in Niedersachsen – Nikotinabhängige nicht mitgezählt. Die Diakonie hat zuletzt insgesamt knapp 3.400 Klienten im Jahr an den vier Standorten Osnabrück, Georgsmarienhütte, Bramsche und Melle betreut. Davon entfallen 838 Personen auf die Fachstelle Sucht und Suchtprävention in der Hüttenstadt. Geschäftsbereichsleiter Klaus Polack informierte zunächst über das „zunehmend weite Feld“ des Themas Sucht, das vielschichtige Bereiche umfasst.

Ein seit 2006 in GMHütte bestehendes Angebot ist zum Beispiel „Sucht im Alter“, Hier gibt es eine enge Kooperation mit der Abteilung Innere Medizin der Klinik am Kasinopark des Klinikums Osnabrücker Land und Therapiegruppen für alkohol- und medikamentenabhängige ältere Männer und Frauen sowie zum Beispiel drei „Klar-Aktiv“-Selbsthilfegruppen. Sabine Weber, Geschäftsführerin bei der Diakonie Osnabrück und verantwortlich für das Geschäftsfeld Senioren: „Hier hilft uns der Zusammenschluss aller Bereiche innerhalb der Diakonie Osnabrück und die damit verbundene optimale Vernetzung. Der Weg zu den Kollegen in der Suchtberatung ist sehr kurz und Hilfe schnell vor Ort.“

Das Land Niedersachsen leistet jährlich einen festen finanziellen Beitrag zur Suchthilfe, die Kommunen übernehmen einen weiteren Teil der Kosten, unterschiedliche Förderer unterstützen ebenfalls. Doch trotzdem ist die Finanzierung der Suchtberatungsstellen damit nicht langfristig gesichert. Denn seit 2001 ist die pauschale jährliche Landes-Förderung der 76 Suchtberatungsstellen in Niedersachsen nicht mehr erhöht worden und beträgt unverändert 23.000 Euro pro Fachstelle. Polack: „Wir haben das Problem, dass hier die Kostensteigerungen nicht berücksichtigt werden.“ Weil versprach, zu dem Thema mit der zuständigen Landesstelle für Suchtberatung den Kontakt zu suchen.

Nicht angesprochen wurde bei dem Termin, wann die Sanierung des Patientenbereichs der Klinik am Kasinopark beginnt, für die das Land 2017 rund fünf Millionen Euro bewilligt hat. pm/we

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