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Nahtloser Weg aus der Abhängigkeit

04.10.2018
Informierten über die „Nahtlos"-Kooperation (von links): Prof.

Informierten über die „Nahtlos"-Kooperation (von links): Prof. Dr. Bernhard Croissant (Ärztlicher Direktor Ameos Klinikum Osnabrück), Peter Flüchter (Chefarzt Suchtmedzinisches Zentrum Ameos-Klinikum Osnabrück), Astrid Lampe (Klinikum Osnabrück, Prokuristin, Leitung Projektmanagement, kaufmännische Leitung Medizinische Versorgungszentren), Klaus Polack (Geschäftsbereichsleiter Suchthilfe des Diakonischen Werkes in Stadt und Landkreis Osnabrück), Dr. Elke Sylvester (Chefärztin Fachklinik Nettetal), Conrad Tönsing (Geschäftsführung CRT Caritas-Reha und Teilhabe GmbH Caritas) und Ralph Ehring (Krankenhausdirektor Ameos-Klinikiim Osnabrück).

blick-punkt Nr. 674 v. 04.10.2018

Suchtpatienten können Jetzt direkt aus der Qualifizierten Entzugsbehandlung in die stationäre Reha der Fachkliniken verlegt werden. Dadurch soll die Rückfallquote gesenkt und verhindert werden, dass die Patienten erneut in eine Entzugsbehandlung müssen.

Das Ameos-Klinikum Osnabrück als Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie ebnet jetzt in Kooperation mit Rehabilitationskliniken des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück, der Paracelsus-Kliniken Bad Essen, der Fachkliniken St. Marien - St. Vitus sowie mit der Klinik am Kasinopark (mit Fachklinik Möhringsburg) den Weg für die konkret Umsetzung, Unterstützt wird das Vorhaben dabei von den Fachambulanzen des Caritasverbandes und des Diakonischen Werkes.

Das Ameos-Klinikum Osnabrück kümmert sich gemeinsam mit den Patienten um die Antrags- Stellung und die Kontaktaufnahme zu den Fachkliniken. Diese bieten im Vorfeld der Reha-Behandlung Informations-Veranstaltungen für die Patienten auf den Suchtstationen des Ameos-Klinikums Osnabrück an und organisieren in Abstimmung mit den Fachambulanzen die Abholung der vermittelten Patienten. Darüber hinaus treffen sich die Kooperationspartner regelmäßig, um die Zusammenarbeit zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Bernhard Croissant dankte allen Beteiligten. Die Kooperation sei ein wichtiges Zeichen für die wohnortnahe Versorgung. Die Region könne auf starke Netzwerke setzen, das sei ein großes Plus.

Eine Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder Drogen entwickelt sich nicht von heute auf morgen, sondern ergreift oft schleichend und über Jahre hinweg von den Betroffenen Besitz.

Der Weg hinaus aus der Sucht ist umso schwerer. Eine Entzugsbehandlung ist dabei oft nur der Anfang, denn nach einem qualifizierten Entzug in einem Krankenhaus kommen die Menschen zurück in ihre alte Umgebung. Und damit ist die Gefahr, einen Rückfall zu erleiden und in alte Suchtmuster zurückzukehren, sehr hoch.

Oft kommt es dabei zum sogenannten „Drehtüreffekt", Rückfälle und Entzugsbehandlungen wechseln sich in vielen Fällen über Jahre hinweg ab. Eine Übermittlung der Suchtpatienten in eine medizinische Rehabilitation im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt kann diesen Kreislauf wirksam durchbrechen.

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